In Valheim kannst du dir nicht nur ein schickes Haus bauen, sondern auch eigene Felder anlegen. Jedes neue Biom hat neue Nutzpflanzen, die du selbst anbauen und später ernten kannst. Sie sind wichtig für viele Rezepte, nicht nur zum Kochen, sondern auch für andere Rezepte. An sich ist der Anbau nicht schwer, doch jede Pflanze hat ihre ganz eigenen Bedingungen, unter denen sie wachsen muss. Das betrifft das Biom, den Abstand und später auch Klettermöglichkeiten. Einige Aspekte für den Anbau schaltest du auch erst später im Spiel frei, du solltest es also nicht aus den Augen verlieren! Wir schauen uns alle Punkte für die Felderwirtschaft in Valheim genauer an, wie du mehr XP sammeln und deinen Skill ausbauen kannst.
Valheim Feldanbau Anleitung: Pflug, Samen und Sichel

Als Grundlage für den Anbau von Feldern brauchst du den Pflug. Ihn kannst du an der Schmiede mit 5x Kernholz und 5x Bronze bauen, du musst also zumindest den Dunkelwald erreicht und die Meadows überstanden haben, um ihn herstellen zu können. Kernholz erhältst du von Kiefern und Bronze musst du aus Kupfer und Zinn verbinden. Upgrades sind mit mehr Materialien und Schmiedeleveln möglich.
Neben dem Pflug brauchst du eigentlich nur eine freie Fläche an Erde und entsprechende Samen, die du einpflanzen kannst. Rüste den Pflug aus und nutze ihn, um die Erde umzugraben und dadurch fruchtbar zu machen. Danach kannst du dein Saatgut auswählen und entsprechend einpflanzen.
Deine Pflanzen brauchen kein Wasser zum Wachsen und die meisten kannst du nach zwei bis drei Tagen im Spiel ernten. Anfangs musst du das noch per Hand machen, später kannst du eine Sichel freischalten. Dazu musst du den Sumpf erreichen und dort den Sichelgriff bei der Hexe kaufen, nachdem du Moder besiegt hast. Dann brauchst du noch Silber aus den Bergen. Erst dann kannst du dieses praktische Werkzeug herstellen. Mit einem Valheim Server mieten und gemeinsam farmen arbeitest du mit deinen Freunden auf dieses Ziel hin und legt Felder für alle Nutzpflanzen an!
Valheim Farming-Skill leveln: Vorteile und Tipps

So gut wie jede Aktivität in Valheim kann leveln, natürlich auch das Farming. Dabei zählen verschiedene Aktionen dazu, wie der Anbau und die Ernte, aber auch das allgemeine Benutzen des Pflugs und das Einsammeln von wilden Pflanzen wie Beeren oder Pilze. Am einfachsten kannst du also XP sammeln, indem du mit dem Pflug immer wieder Gras bearbeitest.
Je besser dein Skill, desto:
- weniger Stamina verbraucht die Anwendung des Pflugs und der Sichel
- länger sind Pflug und Sichel haltbar
- größer ist die Reichweite der Sichel bei der Ernte
- höher ist die Chance auf doppelte Ernte
Wenn du gleich einen Boost von +25 Leveln haben willst, solltest du dein Outfit anpassen. Kombiniere das Ernte-Kleid, die Ernte-Tunica und den Strohhut zu einem wunderbaren Outfit für den Feldanbau. Kaufen kannst du diese Dinge, wenn du nach Hildir suchst und ihre Questreihe mit dem Finden ihrer Truhen abschließt.
Valheim Nutzpflanzen Guide: Fundorte, Anbau und Nutzen

Aktuell kannst du acht verschiedene Nutzpflanzen in Valheim finden, die verschiedene Zwecke erfüllen und die du unbedingt finden musst. Du kannst sie jedoch nicht alle in einem Biom anbauen, wozu wir bei der Übersicht noch kommen werden. In den Bergen und im tiefen Norden wächst gar nichts. Doch sie alle brauchen mindestens einen Meter Abstand um sich herum und müssen direktes Sonnenlicht erhalten. Zudem empfehlen wir, einen Zaun um dein Feld zu bauen, um wilde Tiere und Monster fernzuhalten.
Karotten: Das erste Gemüse, was du finden kannst. Lässt sich im Dunkelwald finden, erkennbar an den weißen Blüten. Wachsen im Dunkelwald, Meadows und auf der Ebene. Pflanze die Samen und erhalte eine Karotte, wenn du sie pflanzt, erhältst du drei Karottensamen. So kannst du deinen Ertrag erhöhen. Karotten brauchst du für viele Kochrezepte, habe also immer genug davon. Du kannst damit auch Wildschweine zähmen.
Rüben: Lassen sich im Sumpf finden, suche dort nach gelblichen Blüten im Boden. Können im Sumpf, Dunkelwald, Meadows, Ebene und Nebellande wachsen. Wie bei den Karotten gewinnst du aus einer Rübe drei Saatgut. Koche aus Rüben eine Schwarzsuppe, einen Rübeneintopf oder einen ungekochten magisch gefüllten Pilz.
Zwiebeln: Zwiebelsamen findest du in den Gebirgsregionen und kannst diese dann in den Meadows, im Dunkelwald oder auf der Ebene kultivieren. Mache daraus leckere Zwiebelsuppe, Wolfsspieße oder einen Salat. Aus einer Zwiebel kannst du wieder drei Saatgut gewinnen.
Gerste: Ist die erste von zwei Getreidesorten, die du auf der Ebene finden und nur dort anbauen kannst. Aus einer Pflanze erhältst du zwei Gerste und kannst sie so multiplizieren. Gerste kannst du unterschiedlich verarbeiten. Stelle daraus Stroh her, verarbeite es in der Mühle zu Gerstenmehl oder zähme damit Lox und Hennen.
Flachs: Das zweite Getreide im Bunde, das ebenfalls nur auf der Ebene zu finden und zu kultivieren ist. Wird ebenfalls für Stroh gebraucht und fürs Zähmen von Lox, kann aber auch mit dem Spinnrad zu Leinengarn verarbeitet werden. Der Garn ist wichtig für spätere Waffen, Werkzeuge und Kleidungsstücke.
Jotun-Puffs: Diese seltsamen Pflanzen lassen sich nur in den Nebellanden finden und anbauen. Sie brauchen keine Samen und geben dir 3 Stück pro Ernte. Du kannst sie direkt essen oder zu anderen Gerichten verarbeiten. Außerdem sind sie eine Grundlage für einige Met-Basen.
Magierkappen: Ebenfalls in den Nebellanden findest du die blau leuchtenden Magierkappen. Sie funktionieren wie die Jotun-Puffs und werden in verschiedenen späteren Rezepten benötigt. Die meisten Rezepte fokussieren sich auf Eitr.
Weinbeeren: Zuletzt kannst du noch Weinbeeren in den Aschelanden finden. Sie wachsen anders als die bisherigen Pflanzen, denn sie müssen irgendwo hochklettern können. Pflanze sie also neben einer Kletterhilfe, die höher als 1,8 Meter ist. Pro Ernte erhältst du nur eine Beere und mehrere Samen, aber der Strauch bleibt bestehen. Zudem wachsen Weinbeeren in jedem Biom (außer den kalten Biomen). Viele Late-Game-Rezepte brauchen Weinbeeren als Grundzutat.
Da nicht alle Pflanzen in einem Biom wachsen können, empfehlen wir eine Basis, die auf der Grenze zwischen der Ebene und den Nebellanden gebaut ist. Damit kannst du alle Aspekte abdecken und musst deine Felder nicht wahllos über Valheim verteilen.
Fazit Valheim Farming: Eigene Felder für bessere Rezepte
Felderwirtschaft ist ein wichtiger Aspekt von Valheim, der von Anfang bis Ende nie langweilig wird. In jedem Biom findest du ein bis zwei neue Pflanzen, welche du kultivieren kannst. Sie schalten neue Rezepte frei, darunter Kochrezepte oder andere Crafting-Items. Halte also immer danach Ausschau. Baue die Nutzpflanzen richtig an, am besten zwischen der Ebene und den Nebellanden, für maximalen Profit. Achte auf den Abstand zwischen den Pflanzen und darauf, dass sie den freien Himmel über sich haben. Hebe Teile deiner Ernte auf, um sie zu vervielfachen und sammle XP für eine größere Ernte.



