Minecraft bietet viele Mechaniken, mit denen du automatisch Ressourcen sammeln kannst. Dabei stützen sich einige auf Redstone-Konstruktionen, andere nutzen wiederum bestimmte Aspekte vom Spiel, um Items oder Mobs immer wieder neu zu produzieren. Die Community setzt diese Mechaniken ein, um Farmen zu bauen. Diese versorgen dich und deine möglichen Mitspieler mit allem, was ihr braucht! Heute stellen wir sieben der Must-have-Farmen vor, die unbedingt in deine Welt gehören. Sie sparen vor allem viel Zeit, sich manuell um das Beschaffen der Items zu kümmern. Die meisten bieten auch mehrere Designs, von einfach bis kompliziert.
Minecraft Eisenfarm bauen: Golems effizient farmen

Eisenerz findest du normalerweise in den Bergen oder in Höhlen. Es lässt sich eigentlich relativ häufig finden, doch manchmal hast du einfach keine Zeit, um dich damit zu beschäftigen oder hast bereits die meisten Höhlen in deiner Umgebung erforscht. Daher nutzen viele Spieler eine Eisen-Farm, mit der Eisenbarren direkt produziert werden.
Dabei werden Eisengolems genutzt, die von Villagern als Verteidigung geschaffen werden. Diese verbrennen wir, wodurch immer wieder neue Golems erscheinen und ihr Eisen fallenlassen. Grundlegend brauchst du dafür ein eigenes Dorf. Oft werden fünf Villager und Betten so positioniert, dass ein Golem spawnt. Dieser wird in Lava getrieben und die Drops werden mit einem Hopper eingesammelt. Wie du das Design jedoch entwirfst, bleibt dir überlassen.
Minecraft XP-Farm: Unendlich Erfahrungspunkte und Mob-Drops

Eigentlich unerlässlich ist eine Form von XP-Farm, die wir vor allem im Multiplayer empfehlen. Du kannst bei uns deinen eigenen Minecraft Server mieten und eine Farm für reichlich Erfahrungspunkte bauen. Darüber freut sich sicher jeder Spieler auf der Map, denn XP ist wichtig fürs Verzaubern.
Auch hier gibt es wieder viele Designs, von einfachen Monsterfallen bis hin zu friedlichen XP-Farmen. Erfahrung erhältst du nicht nur durch Monster, auch wenn diese sehr zuverlässig sind. Ein toller Nebeneffekt: Du sammelst gleichzeitig Drops wie Knochen, Schwarzpulver oder Fäden. Nutze auch Spawner in Dungeons für schnelle XP, wenn du keine große Farm bauen willst.
Zuckerrohr-Farm in Minecraft: Papier, Bücher und Raketen

Zuckerrohr ist ein sehr wertvoller Rohstoff, obwohl das auf den ersten Blick nicht so wirkt. Doch aus ihm kannst du nicht nur Zucker herstellen, sondern noch viel wichtiger Papier pressen. Und Papier wird für viele Rezepte gebraucht, darunter Bücher, Feuerwerksraketen, Karten und Banner-Vorlagen. Von Zuckerrohr kannst du also eigentlich nie genug haben.
Eine automatische Zuckerrohr-Farm ist einfach zu bauen, da er von alleine wächst. Du nutzt einen Observer, der mit einem Piston verbunden ist, und lässt so die oberen zwei Zuckerrohr-Abschnitte automatisch ernten, wenn diese hoch gewachsen sind. Das abgeschnittene Zuckerrohr kann dann von Wasser abgetragen und von einem Hopper eingesammelt werden. Dasselbe Prinzip funktioniert übrigens auch mit Bambus.
Automatische Nutzpflanzen-Farm in Minecraft für vegane Ernährung

Auch viele andere Pflanzen kannst du automatisch ernten lassen, darunter Weizen, Karotten, Kartoffeln und Rote Bete. Sie alle bieten eine wunderbare Grundlage für deine Ernährung, vor allem, wenn du dich ohne Fleisch ernähren willst. Generell basieren sie auf demselben Prinzip und es gibt zwei Methoden, eine Farm zu bauen.
Du kannst Terrassen anlegen und von oben Wasser über die Felder laufen lassen, um diese zu ernten. Danach musst du das Saatgut aber manuell einpflanzen, was zeitaufwendig sein kann. Eine andere Variante ist, Villager zu nutzen. Sie können sich gegenseitig Essen zuwerfen, um sich zu paaren. Das kann der Spieler nutzen und so eine komplett automatische Farm anlegen. Der Aufwand ist beim Bau aber größer.
Kuhfarm in Minecraft: Fleisch und Leder effizient sammeln

Wenn du hingegen lieber Fleisch essen willst, dann ist eine Kuh-Farm eine wunderbare Lösung. Denn Kühe geben nicht nur Fleisch, sondern auch Leder. Damit kannst du Bücher craften, Leder-Rüstungen herstellen und Item-Frames bauen. Ohne eine gute Kuh-Farm ist es schwer, genug Leder zu sammeln. Hühner und Schweine kannst du ebenfalls farmen, aber Kühe sind für Materialien oft die bessere Wahl.
Für diese Farm musst du viele Kühe auf einen Block bringen und sie mit Weizen stetig fortpflanzen. Da Minecraft über ein Limit verfügt, wie viele Entitäten sich auf einem Block aufhalten können, sterben die überschüssigen Tiere. Als Alternative kannst du die Kühe auch getrennt züchten und dann mit Lava oder einem Lagerfeuer töten. Dabei wird das Fleisch direkt gebraten.
Villager-Brutkasten in Minecraft: Grundlage für die Tauschhalle

Dorfbewohner sind ein wichtiger Aspekt von Minecraft, denn mit ihnen kannst du Tauschhandel betreiben und damit seltene Items ohne großen Aufwand sammeln. Eine Tauschhalle selbst kann natürlich als Farm gelten, doch wir schauen uns an, wie du auch genug Villager erhältst. Dafür musst du eine Art Brutkasten erstellen.
Hier wird ein ähnliches Prinzip wie bei der Nutzpflanzen-Farm mit Villagern genutzt. Sie sammeln Nahrung, geben diese sich gegenseitig und können sich so selbst fortpflanzen. Die Baby-Villager werden gesammelt und abtransportiert und können, nachdem sie gewachsen sind, ihren Beruf annehmen. Du erstellst dir praktisch dein ganz eigenes Dorf-Ökosystem und kannst dann entscheiden, welche Trades die Villager anbieten sollen.
Automatische Wollfarm in Minecraft: Alle 16 Farben sichern

Zuletzt schauen wir uns noch eine automatische Woll-Farm an. Das ist nicht für alle ein wichtiger Rohstoff, doch vor allem farbige Wolle ist perfekt zum Bauen geeignet. Außerdem kannst du aus Wolle Teppiche, Banner, Betten und Gemälde herstellen. Mit zukünftigen Updates könnten weitere Deko-Optionen hinzukommen, was eine solche Farm noch attraktiver macht.
Eine Farm ist recht einfach und kompakt. Wir nutzen das Fressverhalten der Schafe, welches ihre Wolle nachwachsen lässt, für die automatische Scherung. Denn dabei verwandelt sich ein Grasblock temporär zu Erde, was von einem Observer erkannt wird. Dieser gibt das Signal an einen Dispenser mit Schere weiter, welcher das Schaf von seiner Wolle befreit. Am besten nutzt du gleich 16 Farmen für alle Farben.
Fazit: Die besten Farmen für Minecraft Survival
Automatische oder halbautomatische Farmen sind ein wichtiger Teil von Minecraft, wenn du Ressourcen sammeln willst. Besonders auf einem Server, wo viele Spieler aktiv sind, sind solche Hilfsmittel eigentlich unerlässlich. Aber auch im Singleplayer sind sie eine gute Stütze, um nicht ständig selbst Items sammeln zu müssen. Natürlich sind die Farmen kein Muss, aber du solltest durchaus überlegen, einige von ihnen in deiner Welt zu bauen.



