In Minecraft gibt es nicht nur die Oberwelt, mit grünen Wiesen, trockenen Wüsten und steilen Bergketten. Nein, du kannst mit Hilfe verschiedener Mittel auch in andere Dimensionen reisen! Der Nether ist ein wichtiger Bestandteil von Minecraft, ohne ihn kannst du das Spiel nicht durchspielen. Mit seiner Lava, seltsamen Kreaturen und gefährlichen Strukturen ist er jedoch alles andere als einfach zu bezwingen. Ob neue Spieler oder alte Veteranen, es schadet nie, mehr über die Höllendimension in Minecraft zu lernen. Er ist nicht nur ein wichtiger Ort für verschiedene Ressourcen oder Farmen, sondern auch nützlich fürs Reisen in deiner Welt. Wir haben hier einmal alle wichtigen Fakten über den Nether in einem Guide für dich zusammengetragen!
Nether-Portal bauen: Zugang, Eigenschaften und Schnellreise

Um in den Nether zu gelangen, brauchst du ein Nether-Portal. Sicher sind dir einige davon schon in der Oberwelt aufgefallen, denn sie zählen zu den vorgefertigten Strukturen. Oft sind sie zerfallen und deuten nur an, dass es hier mehr geben könnte. Du kannst aber auch selbst ein Portal bauen. Es besteht aus Obsidian und muss mindestens 4x5 Blöcke groß sein, wobei die Ecken frei bleiben können. Insgesamt brauchst du 10 Obsidian. Alternativ kannst du eine Portalruine reparieren. Entferne dabei das weinende Obsidian. Zum Aktivieren nutzt du ein Feuerzeug.
Der Nether ist eine düstere und von Lava durchzogene Dimension. Es gibt kein Sonnenlicht und die Decke ist durch dicken Bedrock geschützt. Unten warten riesige Lavaseen, dazwischen schwebende Landstriche und unterschiedliche Biome. Auch die Mobs sind anders als in der Oberwelt. Nicht alle sind angriffslustig, doch Vorsicht ist immer besser.
Wichtiger Tipp: Ein Block im Nether entspricht acht Blöcken in der Oberwelt. Das eignet sich perfekt für Schnellreisen in deiner Welt.
Alle Nether-Biome in Minecraft: Eigenschaften, Ressourcen und Tipps

Nether-Ödland: Ein karges Biom, das vor allem aus Netherrack besteht. Glowstone, Netherquarz und Nethergold-Erz sind gut sichtbar. Spiegelt den Nether vor dem Update 1.16 wider. Ideal zum Farmen und Bauen.
Seelensandtal: Besteht aus Seelensand und Seelenerde. Hier findest du häufig Skelette, blaues Feuer und gelegentlich Basaltsäulen. Mit Seelenläufer auf Stiefeln bewegst du dich schneller. Eher trostlos, dafür übersichtlich.
Karmesinwald: Ein roter Pilzwald mit Karmesin-Holz. Piglins und Hoglins spawnen hier häufig. Wirrpilze helfen, Hoglins zu verscheuchen. Gute Quelle für Holz im Nether.
Wirrwald: Das türkise Gegenstück mit Wirr-Holz. Verglichen mit anderen Biomen weitgehend friedlich, aber Endermen spawnen hier oft. Sehr nützlich, wenn du Ruhe und Holz brauchst.
Basaltdelta: Zerklüftetes Terrain mit Basaltspitzen und Schwarzem Stein. Sehr gefährlich durch enge Wege, Lava und viele Magmawürfel. Vorsicht bei jedem Schritt.
Nether-Strukturen in Minecraft: Bastionen, Festungen und Portalruinen

Ein Besuch im Nether ist schon wegen der Bauwerke lohnenswert. Sei jedoch vorsichtig und trage mindestens Eisen-Rüstung, besser sogar Diamant.
Netherfestung: Große Burgen aus Netherziegeln mit langen Laufstegen und verzweigten Gängen. Der beste Ort, um Lohen und Wither-Skelette zu jagen. Du findest Truhen mit guter Beute und oft Netherwarzen.
Bastionsruine: Heimat der Piglins, die dort Gold und Schätze bewachen. Es gibt vier Varianten: Brücke, Hoglin-Ställe, Wohnquartiere und Schatzraum. Trage mindestens ein goldenes Rüstungsteil, um nicht sofort angegriffen zu werden, und achte auf Fallen sowie versteckte Truhen.
Netherfossil: Große, natürlich generierte Knochenblock-Strukturen im Seelensandtal. Hervorragend, um Knochenmehl zu gewinnen. Sie haben nichts mit Ghasts zu tun.
Portalruine: Wie in der Oberwelt. Kannst du restaurieren und als Zugang zur Oberwelt oder zum Nether nutzen. Häufig mit Truhen und weinendem Obsidian.
Nether-Mobs in Minecraft: Passive und aggressive Kreaturen

Natürlich gibt es im Nether zahlreiche einzigartige Kreaturen. Einige sind neutral, andere greifen dich sofort an. Du solltest auf jeden Fall gut ausgerüstet sein.
Piglin: Neutrale Bewohner, wenn du Gold trägst. Mit ihnen kannst du Tauschhandel betreiben. Piglin-Barbaren sind besonders gefährlich und greifen mit Äxten an.
Zombifizierte Piglins: Meist passiv, greifen jedoch in Gruppen an, wenn du einen von ihnen triffst. Kein Tauschhandel möglich.
Hoglin: Sehr starke Wildschweine aus dem Karmesinwald. Halte Wirrpilze bereit oder halte Abstand von Abgründen. Besser aus dem Weg gehen.
Ghast: Fliegende Gegner, die Feuerbälle schießen. Du kannst Projektile zurückschlagen oder mit Pfeilen kontern. Ghasttränen sind wichtig für Tränke.
Wither-Skelett: Große, schwarze Skelette, die den Wither-Effekt verursachen. Lassen Witherschädel fallen, mit denen du den Wither beschwören kannst. Spawnen in Netherfestungen.
Blaze: Besteht aus Feuer, schießt Feuerbälle und spawnt in Netherfestungen. Lässt Lohenruten (Blaze Rods) fallen, die du zu Lohenstaub (Blaze Powder) verarbeitest. Unverzichtbar fürs Ende des Spiels.
Strider: Passive Mobs, die Lava lieben. Mit Sattel reitbar; mit Wirrpilz am Stock steuerbar. Ideal zum Überqueren von Lavaseen.
Magmawürfel: Die Schleime des Nethers. Teilen sich beim Tod und lassen Magmacreme fallen, nützlich für Feuerresistenz-Tränke.
Glücklicher Ghast: Dieser Begriff stammt aus der Community und ist kein offizielles Feature. Ghasts verwandeln sich nicht in eine andere Variante, wenn sie ins Wasser geraten.
Fazit: Nether-Guide für Ressourcen, Reisen und Abenteuer
Eine Reise in den Nether ist früher oder später notwendig, um wichtige Ressourcen zu erhalten und eine ganz neue Seite von Minecraft zu entdecken. Suche Netherfestungen auf, besiege Lohen und Wither-Skelette oder stelle dich in den Bastionen den Piglins in den Weg, um Gold zu erbeuten. Du kannst den Nether außerdem als Schnellreise nutzen, da ein Block etwa acht Blöcken in der Oberwelt entspricht. So legst du weite Entfernungen im Nu zurück.
Am besten betrittst du den Nether gut ausgerüstet und zusammen mit Freunden. Dafür kannst du dir direkt bei uns deinen eigenen Server für Minecraft mieten und den Nether gemeinsam unsicher machen!



